Sonntag, 23. Dezember 2012

Wandeln Auf Der Waendeltreppe

Schöner kann modernes Bauen gar nedd sein


Scheinbar das Staatsarchiv aus Basesl-Land hat dies 2007 mit dem Architekturbüro EM2N aus Zürich gebaut, mega Halle! Bravissimo. 

Das Raumerlebnis wiegt die Unpersönlichkeit der Eingangshalle auf; die Treppe sagt unmissverständlich: Nach oben!
Staatsarchiv klingt nach einem stattlichen und zentral gelegenen Gebäude. Doch dieses kollektive Gedächtnis des Kantons Baselland liegt mitten in einem harmlosen Wohnquartier auf der ‹falschen›, der Liestaler Altstadt gegenüberliegenden Seite des Bahndamms. Obwohl im Wettbewerbsprogramm explizit ausgeschlossen, schlugen die Architekten zur Verdoppelung der Fläche eine Aufstockung vor und lösten damit mehrere Probleme auf einen Schlag. Das daraus resultierende Attikageschoss aus Glas macht das Haus zu einem offensichtlich öffentlichen Gebäude. Der Adlerhorst schafft helle Arbeits- und Leseplätze mit Weitblick für Personal und Besucher und bindet das Haus, zumindest visuell, ans Stadtzentrum an. Von hier sieht man über den Bahndamm hinweg. Konsequenz der Aufstockung ist ein unbemanntes Entree, doch in der zweigeschossigen Eingangshalle erwartet die Besucher ein architektonisches Feuerwerk: Fein horizontal gerillte Betonwände geben dem Raum so viel Schwung, dass man meint, die Wendeltreppe beginne gleich zu drehen. 
Das Personal geniesst den Weitblick ins Quartier, das seinerseits von der Laterne in seiner Mitte erhellt wird.
Das Personal geniesst den Weitblick ins Quartier, das seinerseits von der Laterne in seiner Mitte erhellt wird.
Der Schnitt zeigt, wie das Haus funktioniert: Über dem Archiv liegen die Arbeitsplätze, die Treppe inszeniert den Aufgang.
Der Schnitt zeigt, wie das Haus funktioniert: Über dem Archiv liegen die Arbeitsplätze, die Treppe inszeniert den Aufgang.
Der allseitig verglaste ‹Adlerhorst› im Grundriss: ein grosszügig gestalteter Raum mit Arbeits- und Leseplätzen.
Der allseitig verglaste ‹Adlerhorst› im Grundriss: ein grosszügig gestalteter Raum mit Arbeits- und Leseplätzen.

Tjach, und das Schwesterlein, nicht von den selben Architekten, ist beim St. Johann Bahnhof....

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Juuuuuuuuuuuhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu

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