Samstag, 29. Dezember 2012

Scheiss Drauf!!!!

Soll ich es sagen? Neiiiiiiiiiiiiiiiiin. Also doch: Manchmal bin ich echt traurig. Aber das wird weggesteckt. Wie ein Qtips mit Ohrenschmalz. Aber ich bin manchmal sooooo melancholisch, soooooooooo voll Sehnsucht... nach was? Segs oder Lipe? Gibt da ein Song der das nicht besser erklären würde. Wie oft, Heilandzack, habe ich damit geweint? Scheisse nochmalzz. Im Gegensatz zu der Tussi aus dem Norden (Nösching compärz) ist es noch nicht die Endgame-Liebesausdramatik, sonder das übelste endless Sehnsuchtsgekürbe (na ja auch ein neues Wort):

das hier ist das Cover meiner Single...  jaaa ich hab sie noch, die 7"



es hat aber andere Versionen... hier das typische hässliche ärgerliche copycovergrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr



Altbekannt. Neu vertraut. Reingeschaut.

scheisse da hats sogar noch den teggsddd - so schitty

Change your heart
Look around you
Change your heart
It will astound you

I need your loving like the sunshine
And everybody's got to learn sometime
Everybody's got to learn sometime
Everybody's got to learn sometime

Change your heart
Look around you
Change your heart
It will astound you

I need your loving like the sunshine
And everybody's got to learn sometime
Everybody's got to learn sometime
Everybody's got to learn sometime


Everybody's got to learn sometime
Everybody's got to learn sometime
Everybody's got to learn sometime


ENDLESS LOVE:::::::::::::::::::::::::


Die 50er Jahre

Rock `n & Roll, Petticoats, Motorroller, Jukebox, Eisdiele ...





So schick sehen die Fünfziger Jahre für die Meisten im Fernblick aus: Zierliche Polstersessel in Schalenform auf Metall- oder Buchenholzbeinchen begleitet von Nierentischen oder Dreieckstischen in allen Größen und Höhen, geschwungene Daybeds, futuristisch moderne Möbel in Ahorn und Nussbaum, große Pflanzen auf zierlichen Blumenhocker und alles in schönen Pastellfarben...


Bis auf den günstigen Blumenhocker und die aufregendere Variante der Blumenetagere, die beide recht großen Anklang in der Käuferschar fanden, war dieser angeworbene Geschmack zu futuristisch. Übrigens, die grafischen Muster in fliederrosa-schwarz setzten sich erst beim 50s Revival in den 80er Jahren durch.





Das Bild der zusammengestellten Aussteuer am Anfang der 50er Jahre für 5000.- DM (- ein Riesenbatzen Geld zu dieser Zeit!) zeigt die Sehnsucht nach dem Beständigen: Das Holzbuffet mit den a

bgerundeten Seiten und Schubladen wurde in dieser Form schon in den 30er Jahren hergestellt, ebenso der dunkle halbhohe Schrank, der Küchentisch mit Linoleumbelag, die Hängelampen mit fester Gewindestange... alles von guter, beständiger Qualität, aber nichts, was dem heutigen "bonbonfarbenen" Bild der 50er entspricht.


Buffetschränke für die übliche, große Wohnküche waren schon in den 30er Jahren schwer und wuchtig gebaut worden - wie für die Ewigkeit! Gerne mit fruchtigem Schnitzdekor versehen. Dazu gehörte eine Schrankuhr, die passend zum Schrank hergestellt und gewählt wurde. Anfang der 50er wurde noch im alten Stile gerne weiter gebaut und eingerichtet - solide und gutbürgerlich. Im Laufe der Jahre wurde dazu ergänzt - wie hier zum Beispiel die allseits beliebten Eckschränke, praktisch eine Ecke ausfüllend boten sie Stauraum und eine große Fläche für Röhrenradios oder Fernseher ...





Der Küchentraum der 50er Jahre in Bonbonfarbe von TIELSA - eine geschlossenen Front mit den praktischen, pflegeleichten RESOPAL- Oberflächen in weiß, lichtgrau, hellgelb, babyblau und knallrot bzw. rosa. Beworben wurde diese Küche bis weit in die 60er hinein mit dem Werbespruch: "Die Küche, die nichts übelnimmt".


Üblich in den meisten Küchen der 50er Jahre war ein Nebeneinander von einzelstehenden Schränken mit Herd und Spüle, die in modernerer Ansicht nicht nur unhygienisch, sondern auch für die kluge Hausfrau zeitraubend durch die erhöhten Laufwege war. Nur wenige Leute leisteten sich solch eine moderne "Frankfurter Küche" mit Dunstabzugshaube (!) - die meisten erst viel später in den 60er/70er Jahren.






Leichte Stühle mit abwaschbarem Vinylbezug auf Metallgestell sowie praktisches Plastikgeschirr und die JUPITER Wandwaage waren günstig und beliebt.


Man blieb beim Alten: Geschwungene Sitzmöbel in Grau-Beige-Altrosa, wobei die Couch auch als Gästebett fungierte, ein bedeckt gemusterter Perser, der ja eine Geldanlage war, und dezent geblümte Vorhänge zur Auflockerung. Zur Couch gab es meist keinen filigranen Nierentisch, nein, ein großer Couchtisch, der in der Höhe mit einer Kurbel verstellbar war, wurde meist als Esstisch für die große Runde benutzt.

Sehr beliebt waren die kleinen Cocktailsessel, ob in Veloursamt oder robustem Bouclestoff ...




... die zierlichen Sesselchen passten in jedes noch so kleine Zimmer. Hier sind sie mit einem Gästebett-Couch, einem schick geschwungenemNierentisch, einer typischenTütenstehlampe und einemRöhrenradio auf Phonoschrank kombiniert.

Heute sammelnswerte Dinge die einen ganz eigenständigen Stil zeigen, jedoch war diese Einrichtung schon in den 50er Jahren als zu plüschig, zu kitschig, ja zu verspielt verschrien:

asd

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