Sonntag, 31. Juli 2011

Whirling The Pool

Ahh, so viel Wissen...



Whirlpools in Wohngebäuden

Die Anzahl Düsen und eine Entkeimung und Entkalkung machen einen qualitativ guten Whirlpool aus. Bei den Formen und Oberflächen sind fast keine Grenzen gesetzt.
 
Whirlpool Viva Turbo von Kaldewei(mas) Unter «Whirlpools» oder «Spas» versteht man geheizte Badewannen und –becken mit integrierten Massagedüsen. Die zirkulierende Wasserbewegung wirkt entspannend und kann auch hartnäckige Muskelschmerzen lösen. Im Vordergrund steht aber meistens das Wellness-Erlebnis.
 

Zwei Varianten fürs Badezimmer
Bei den Innen-Whirlpools fürs Badezimmer sind zwei Varianten zu unterscheiden: der «echte» Whirlpool mit einem automatischen, selbstreinigenden Wassersystem, und die Badewanne mit Massagedüsen, bei der das Wasser nach jedem Bad wieder abgelassen wird. Die Auswahl an Wannenformen ist riesig – es kommt dabei vor allem auf den Geschmack und die Grösse des Badezimmers an. Whirlpools können entweder frei aufgestellt oder eingemauert werden; es ist auch möglich, eine bestehende Badewanne durch einen Whirlpool zu ersetzen. Das Leergewicht beträgt rund 350 Kilogramm, ein gefüllter Whirpool kann um die zwei Tonnen wiegen. Die üblichen Modelle sind etwa zwei auf zwei Meter gross, es gibt aber auch solche in der Grösse einer normalen Badewanne. Wenn das Gerät allzu gross ist, muss vielleicht ein Fenster erweitert oder ein Loch in eine Mauer gebrochen werden. 
 
Whirlpool Punta Duo von KaldeweiInstallation und Wartung sind einfach
Ansonsten ist die Installation denkbar einfach: Lediglich eine gesicherte Stromleitung ist nötig. Die Kosten für den Elektriker betragen etwa 300 bis 400 Franken. Gefüllt und entleert wird der Whirlpool mit einem normalen Gartenschlauch. Nur alle drei bis sechs Monate muss das Wasser abgelassen und erneuert werden. Die Wartung kostet im Jahr etwa 100 bis 300 Franken, je nach Art der Pflegeprodukte, die man einmal pro Woche dem Wasser beigibt. Am günstigsten fährt man mit Chlor- oder Brom-Zusätzen im Wasser; der teurere Aktivsauerstoff bietet dafür den Vorteil, dass er völlig geruchlos ist.
 
Innen-Whirlpools sind in Bau- und Hobbymärkten schon ab etwa 3000 Franken zu finden, Massage-Badewannen sind noch günstiger. Im Fachhandel ist man mit einem guten Modell ab 12 000 Franken dabei, die Obergrenze für einen zweisitzigen Pool liegt etwa bei 15 000 Franken. Luxusmodelle können bis zu 35 000 Franken und darüber kosten. Massgeblich für den Preis ist vor allem die Anzahl der Sitz- oder Liegeplätze.
  
Im Aussenbereich ist Fantasie gefragt
Aussen-Whirlpools können ohne Verankerung aufgestellt werden, da sie ein relativ hohes Gewicht aufweisen. Oft werden sie auch in den Boden eingelassen, so dass ihre Aussenwand nicht sichtbar ist. Als Standorte sind Gärten, Balkone, Pergolas, Holzschöpfe oder sogar Wintergärten beliebt. Manche Anbieter verkaufen komplette Holzverschalungen und Überdachungen bis hin zum Gartenpavillon. Von der Technik, Installation und Wartung her unterscheiden sich Aussen- nicht gross von Innen-Modellen. Externe Wasserleitungen sind nicht notwendig, ebensowenig eine Baubewilligung. Bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, dass der Whirlpool in die Gartenlandschaft passt und eventuell auch bei Regen und Schnee erreichbar ist.
Die grössten Pools bieten Platz für bis zu neun Personen. Aussen-Whirlpools sind vornehmlich im Fachhandel erhältlich, wobei auch die Grossverteiler einzelne Modelle anbieten. Es gibt sogar so genannte Schwimm-Spas, also ganze Swimmingpools mit integrierten Wasserdüsen.
 
Tipps für den Kauf
Das augenfälligste Merkmal eines Whirlpools ist seine Form. Es gibt runde, ovale, eckige und viele andere Ausführungen.
 
Badewanne Mega Duo Oval mit Whirlsystem Viva Vita von Kaldewei
  • Oberfläche, Ergonomie und Sitzgebung sind bei jedem Modell anders. Ein Testbad oder zumindest ein Testsitzen empfiehlt sich daher. Geprüft werden sollte auch, wie laut die Düsen und Pumpen sind.
  • Ein Grund für Preisunterschiede ist die Anzahl der Wasserdüsen. Die in den Hobbymärkten erhältlichen Modelle haben meist unter zehn Düsen, teurere Whirlpools 60 bis 100 Düsen. Der Vorteil von vielen Düsen ist, dass der ganze Körper massiert wird, nicht nur einzelne Körperteile.
  • Der Vorteil eines «echten» Whirlpools gegenüber einer Badewanne mit Wasserdüsen: Man kann jederzeit ein Bad nehmen und muss nicht warten, bis das heisse Wasser eingelaufen ist.
  • Bei der Isolation kommt es darauf an, ob der Whirlpool voll ausgeschäumt ist oder nicht. Je mehr Hohlraum vorhanden ist, desto höher ist der Energieverbrauch.
  • Ein eingebauter Ozonator verhindert Keimbildung und hilft Pflegemittel sparen. Ein Magnetizer schützt vor Verkalkung. Bessere Whirlpools haben ausserdem ein Filtersystem.
  • Der Kunststoffrahmen der Wanne sollte über einen eventuellen Holzrahmen hinaus gezogen sein, damit kein Wasser auf dem Holz liegen bleiben kann.
  • Je nach Modell ist eine ganze Palette von Zubehör erhältlich: spezielle Beleuchtung, Aromatherapie, ein beruhigender Wasserfall, eine Stereoanlage mit CD-Spieler oder sogar ein Fernseh-Flachbildschirm.

Text: hausinfo
Bilder: Kaldewei
Letzte Aktualisierung: 02.02.2011

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